Chorleiter

Seit 2003 leitet Gerhard Baune den Chor. Hauptberuflich ist der Mettinger Lehrer für die Fächer Deutsch, Kath.Religion und nicht zuletzt natürlich Musik für die Sekundarstufe I. Er studierte an den Universitäten Osnabrück und Münster; das Hauptinstrument Orgel studierte er bei dem Osnabrücker Dozenten und Domorganisten Dr. Wilfried Schlepphorst.

Musik ist sein Leben: Baune leitet ebenfalls die "Junge Kantorei" von St. Agatha Mettingen. In den letzten Jahren übernahm er darüber hinaus die Leitung des Kirchenchores von St.Agatha Mettingen, in dem er selbst seit über 40 Jahren aktiv ist. Zur Wiederaufstellung der neuen Orgel im Sommer 2010 übernahm Gerhard Baune die Führung eines 80-köpfigen Projektchores, der dazu die seltene „Missa Quinta“ von Wenzel Horak für Chor und Orchester einstudierte. Dieser große Projektchor empfahl sich unmittelbar für weitere Aufgaben, und so studierte Baune für das Kirchenkonzert der DSK-Feierabend-Saison 2011 die selten aufgeführte, fünfstimmige "Maria Zeller-Messe" von Joseph Gruber für Chor und Orchester ein.

Für seine Arbeit wurde ihm 2011 der Titel Chordirektor FDB verliehen. Dieser Titel, vergeben vom Fachverband Deutscher Berufschorleiter, wird Chorleiterinnen und Chorleitern für hervorragende künstlerische Leistungen zuerkannt. Voraussetzung dafür ist eine erfolgreiche künstlerische Tätigkeit mit regelmäßigen öffentlichen Aufführungen in einem Zeitraum von in der Regel mindestens zehn Jahren.

Baune spielt immer wieder die Gottesdienste in mehreren kath. und ev. Kirchengemeinden. Er spielt Orgel, Klavier, Keyboard, Akkordeon, Gitarre sowie Flöte und Percussions. Gefragt wird Baunes Sachverstand auch immer wieder von der regionalen Presse. Hier tritt er seit 1980 als Musikkritiker sowohl für die "Ibbenbürener Volkszeitung" (IVZ) als auch für die "Westfälischen Nachrichten" (WN) in Erscheinung; für die Mitwirkung in einer Band ist nach vielen Jahrzehnten als Keyboarder leider keine Zeit mehr.

Und wenn man ihn fragt, welche Musik er denn nun am Liebsten höre, dann erhält man als folgerichtige Antwort: „ Mozart und Beatles, Beethoven und Status Quo, Bach und Rolling Stones“.